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Magisch religiöses

 

Rumänien:

Zum Schutz vor zudringlichen Blicken und Krankheiten wird dem Kind ein rotes Band mit einer Stoffblüte um das rechte Handgelenk gebunden. Erst nach einem Segen des Priesters darf das Band ab.

Schutz vor dem bösen Blick

Griechenland: Ein Amulett, einem Auge gleich, wird an der Brust des Babys befestigt.

Orient: Ein ähnliches Amulett , es wird das Auge Fatimas genannt, wird dem Kind an die Brust geheftet. Die Sorge vor einer Gefährdung des Kindes durch fremde Blicke kann dazu führen, dass auch Hebammen nur ungerne an das Baby gelassen werden.

In Aserbaischan bekommen die Kinder Goldkettchen umgelegt, das schützt die Augen.

So manchen scheinbar säkularen Ausdruck, den wir verwenden, entstammt einer religiösen Enstellung.

Ans Licht der Welt:
Die heilige Elevtherios schützt die Schwangeren. Sie hat Ähnlichkeiten mit Eileithyia, einer Erscheinungsform der Fruchtbarkeitsgöttin Demeter. Diese wurde in einer Höhle mit einer Fackel verehrt. Von daher kommt der Spruch: „den Kindern ans Licht der Welt helfen.“ (Adelheid Schalinski, Krankheitsempfinden und Arzneimittelgebrauch in Griechenland, 2002, S. 82)

Deutschland: Die Ernährungsumstellung auf fettarm und balaststoffreich hilft nach einer Brustkrebserkrankung nicht.(Archieves od Internal Medicin 2007/167/S. 1610-1618)

Die Idee, dass könnte helfen, erscheint mir auch reichlich magisch.