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Alternativen zur Hormonersatztherapie

Hormonersatztherapien bei starken Wechseljahresbeschwerden können im Einzelnen bestimmt sinnvoll sein,  die möglichen Nebenwirkungen sind seit Jahren in der Presse breit gefächert dargestellt.

Welche Alternativen gibt es, ?

Pflanzen können auch östrogenartige oder progesteronartige Wirkungen haben. Sie sind zumeist nebenwirkungsfrei und stellen eine gute Alternative da.

In dem Wort „zumeist“ steckt die Herausforderung.

 Beispiel: Soja

So, wie eine Hormonersatztherapie durch die Östrogene in den Brustzellen das Wachstum anregen kann bis hin zu einer Tumorbildung, kann diese Anregung eventuell auch durch Sojaprodukte gefördert werden.

Die Sojabohne sollte am besten im Rahmen einer gesunden Ernährung eingesetzt werden! 200 ml Sojamilch oder 125 g Tofu oder Tempeh am Tag sind die oft hilfreiche Menge. Reagieren die Patientinnen auf Sojaeiweiße mit starkem Meteorismus, können alternativ auch isolierte Flavonoide gegeben werden. Die verzehrübliche Menge, also maximal 100 mg Flavonoide pro Tag, sollte nicht überschritten werden! Als Präparate eignen sich Gynomunal (Fa. Taurus Pharma), 1(–2) Kps. täglich oder 1(–2) Btl. Symbiofem® plus (Fa. Symbio Pharm) pro Tag. Beides zu den Hauptmahlzeiten einnehmen. Deutsche Heilpraktiker-Zeitschrift 2009; 4(1): 32-35

Soja steht zudem im Verdacht sich auf die Schilddrüse auszuwirken, so da bei einer Tendenz zur Unterfunktion eher auf Sojaprodukte verzichtete werden sollte.

Auch bei der Einnahme von Phytoöstrogenen können auch Fehler gemacht werden

 Beispiel: Leinsamen

Dieser kann bei Prämenstruellen Symptome und bei Wechseljahresbeschwerden zu Beginn der Menopause Erleichterung verschaffen, aber:

Leinsamen enthält zyanogene Glykoside, die in Überdosierung blausäureartig wirken. Da sie durch hohe Temperaturen aus den Randschichten gelöst werden, sollte man Leinsamen niemals kochen!

Auch die Verarbeitung der Pfanzen im Körper kann diesen belasten:

 Beispiel: Traubensilberkerze

Cimicifuga racemosa (L.)

Kann Wechseljahresbeschwerden deutlich reduzieren und fördert keinerlei Tumorwachstum, weil es wahrscheinlich gar nicht  hormonell wirkt.

Dennoch ist auch hier Umsicht geboten, da die Leber durch die Verarbeitung und den Abbau geschädigt werden kann.

Das muss man durch Laborwerte kontrollieren, dann ist es ungefährlich.

 

Also gilt auch bei der Einnahme von heilsamen Pflanzen, dass eine Beratung sinnvoll ist.

Soviel zur Werbung in eigener Sache 😉