kennen Sie das Buch von Hartmund Rosa
„Situation und Konstelation „
»Nur wo wir handeln, fühlen wir uns lebendig, und nur im Handeln gewinnen wir soziale Energie. «
Die Lehrerin, die Noten nicht zur Ermutigung vergeben kann, die Ärztin, die Bildschirme statt Patienten behandelt, der Schiri, dessen Augenmaß vom VAR verdrängt wird: Unmerklich verändert sich in der Gegenwartsgesellschaft der Charakter unseres Handelns. Insbesondere im Berufsleben, aber zunehmend auch in der Freizeit zeichnen uns Richtlinien und Formulare, Algorithmen und Apps die Wege zur Entscheidungsfindung minutiös vor. An die Stelle situationssensiblen Überlegens und Urteilens tritt die konstellationsbasierte Vollzugslogik der Maschinen, mit denen wir tagein, tagaus hantieren. »Stimme zu« / »Stimme nicht zu« – so werden Handelnde zu Vollziehenden.
Diese Entwicklung, sosehr sie der Gerechtigkeit und Transparenz dienen mag, hat einen hohen Preis, den Hartmut Rosa in seinem neuen Augenöffner auf anschauliche Weise beziffert. Denn wenn Ermessensspielräume verschwinden und die Kreativität menschlichen Handelns aus den alltäglichen Praxisvollzügen eliminiert wird, wächst das Gefühl der Ohnmacht. Und mit der Urteilskraft verkümmert die Handlungsenergie als solche. (Hugenduble)
DIe Verwenung von apps im Umgang mit dem Neugeborenen kann hilfreich sein. Früher haben wir auf Papier notiert , wann das Kind trinkt und wieviel.. . damals bestand schon das Risiko, dass wir die Milchmenge beim Stillen nicht Kontrollieren konnten und deshalb zum abpumpen rieten – statt em Kind und der Mutter zu verzrauen und ab und an das Kind zu wiegen –
heute gibt es appsdie sagen wann das Kind hunger hat, apps die sagen ob dein Kind zu wenig schläft, apps die ausrechen wieviel Proteine in der Beiskost das Kind braucht… -die Verwendung liefert Sicherheit, das kann kurz beruhigen.
Kennenlernen werden das Kind so eher nicht , oder was meinen Sie.
Kennen sie Apps in der Schwngerschaft und in den ersten Lebensmonten des Kindes, die sie hilfreich finden?
